Treffen von Verein und Fraktion

Bürger*innen können mit den Stadträt*innen ins Gespräch kommen

Vor der am 24. September stattfindenden Stadtratssitzung sind die Abgeordneten am Donnerstag, dem 19. September, von 19 bis 21 Uhr im Vielfalter zu aktuellen Themen mit den Vereinsmitgliedern im Gespräch. Dazu sind auch alle Interessierten eingeladen.

Im Mittelpunkt steht die Arbeit der letzten Wochen und die anstehenden Themen der Stadtratssitzung. Dazu gehört z.B. ein Bericht über die Kriminalstatistik der Stadt Rochlitz. Im letzten Jahr hatte die Einstufung des Rochlitzer Marktes als Gefährdungsgebiet für Aufsehen und Kopfschütteln gesorgt.

Die Tagesordnung des Stadtrates ist auf der website der Stadt Rochlitz zu finden: https://www.rochlitz.de/rathaus-und-buergerservice/stadtpolitik/sitzungstermine/

RGG will mit Bürger*innen im Gespräch bleiben

Zweimal monatlich Treffen mit Verein und Fraktion

Am 6. August konstituiert sich der neue Rochlitzer Stadtrat und damit nimmt auch die Fraktion Rochlitz gemeinsam gestalten ihre Arbeit auf.

Transparenz war und ist oberstes Gebot sowohl des Vereins wie auch der aus ihm hervorgegangenen Fraktion. In der Juli-Beratung einigten sich beide auf feste Termine, wo sie mit den Rochlitzer*innen im Gespräch bleiben wollen.

Zur Weiterentwicklung der Ideen aus den vergangenen Veranstaltungen aber auch zur Aufnahme neuer Ideen wird es immer am ersten Donnerstag im Monat von 19 bis 21 Uhr ein Treffen im Vielfalter geben.

Der erste dieser Termine wird der 1. August sein. Alle Interessierten sind 19 Uhr in den Vielfalter eingeladen.

Dazu kommt die Möglichkeit, immer am Donnerstag vor der Stadtratssitzung, wiederum von 19 bis 21 Uhr, mit den Fraktionsmitgliedern zu den aktuellen Themen der Stadt zu sprechen. Insbesondere sind die Abgeordneten auf die Meinungen zu den aktuellen Im Stadtrat anstehenden Beschlüsse gespannt

RGG lädt ein zum ersten Arbeitsgruppentreffen

Die Wahl ist vorbei – jetzt geht’s an die Arbeit

Zur Erstellung des Wahlprogramms hat der Verein Rochlitz gemeinsam gestalten im Frühjahr zwei Workshops mit Rochlitzer Bürger*innen durchgeführt, auf denen jede Menge Ideen generiert wurden. Nun gilt es diese Ideen weiterzuentwickeln, aber auch neue aufzunehmen, um sie in den Stadtrat zu tragen oder über Bürger*innenengagement direkt anzugehen.

Das soll in öffentlichen Arbeitsgruppentreffen geschehen. Der Auftakt dazu wird am 4. Juli 2019, 19 Uhr im Vielfalter, Bismarckstraße 3, stattfinden.

In diesem ersten Treffen wird es um die Vorgehensweise und Methodik gehen. Die nächsten Treffen werden jeweils am ersten Donnerstag im Monat zur selben Zeit am selben Ort stattfinden.

„Bei diesen Terminen werden auch unsere Stadträte anwesend sein“, so der designierte Fraktionsvorsitzende Marcel Berger. „Damit besteht regelmäßig die Möglichkeit, über alle Themen des Stadtgeschehens ins Gespräch zu kommen.“

Danke für das Vertrauen

RGG-Liste mit zweitgrößter Fraktion im Stadtrat

Es hat sich gelohnt. Viele Stunden im Gespräch mit Rochlitzer Bürger*innen, mit denen das Programm erarbeitet und diskutiert wurde. Das war offensichtlich ausschlaggeben für den Erfolg, auf Anhieb zweitstärkste Kraft im Stadtrat zu werden. Transparenz in der Erarbeitung des Programms, Vertrauen in die Kompetenz der interessierten Rochlitzer*innen, Aufgreifen von Ideen prägten die letzten Wochen.

Für uns war das nicht Wahlkampf, sondern es ist unsere Philosophie. Deshalb soll es auch so weitergehen. Am 6. Juni berät der Verein Rochlitz gemeinsam gestalten über das Wie. Natürlich wollen wir die im Programm benannten Ideen in den Stadtrat tragen. Aber darüber hinaus sollen feste Arbeitsgruppen installiert werden, die wiederum öffentlich, gemeinsam mit allen Interessierten, diese Ideen weiterentwickeln und neue generieren.

Unser Dank gilt also neben allen, die uns ihre Stimme gegeben oder durch ihre Arbeit als Wahlhelfer diese Wahl erst möglich gemacht haben , denen, die inhaltlich mitgearbeitet oder uns im Wahlkampf unterstützt haben. Bleiben sie uns gewogen, bringen sie auch weiter ihr Wissen und ihre Ideen ein. Wir freuen uns auf die vor uns liegende Arbeit: Rochlitz gemeinsam gestalten.

Auf die eigenen Werte besinnen

Wie wird aus einer Beamtenstadt ein Wirtschaftsstandort?

Auf dem Gebiet der Wirtschaft sollte Rochlitz ein eigenes Profil entwickeln, welches mit den Themen wie z.B. Infrastruktur, Tourismus, Handel und Soziales vernetzt ist. Unternehmer, die heute nach neuen Standorten suchen, haben immer neben den harten Faktoren wie Infrastruktur auch die weichen Faktoren im Blick, wie z.B. Schulen und Kindergärten, Kulturangebote, das gesamte Umfeld.

„Der Kern der Sache ist, Rochlitz als die Porphyrstadt zu sehen und nicht als kleinste Große Kreisstadt“, meint Rainer Härtel, selbst Unternehmer. „Das rote Porphyrgestein könnte sich durch alle Bereiche wie ein roter Faden hindurch ziehen.“

Es muss sich wieder lohnen Betriebe anzusiedeln. Wenn es gelingt 1 -2 neue wertschöpfende Betriebe mit mehr als 80 – 200 Mitarbeitern aufzubauen, können sich Handwerker und Einzelhändler auch entwickeln. Die Stadt Rochlitz kann solche Initiativen mit ihrer positiven Einstellung fördern. Wirtschaftsförderung bedeutet positive Wirtschaftsleistung anerkennen und positive Beispiele anderswo sehen. Über den Tellerrand schauen und sich von der alten Tradition lösen „es gibt nichts zu verändern“.

Betriebe brauchen eine funktionierende Infrastruktur, wie Bahnverbindungen nach Leipzig und Chemnitz. Auch, damit Jugendliche und Lehrlinge gut von A nach B kommen, da die entscheidenden Berufsschulen weit entfernt liegen.

„Die Weiterentwicklung der Infrastruktur als Gesamtheit, also Mobilität, Gewerbe und Wohnen, schafft Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von Unternehmen. Diese müssen ineinandergreifen, also in der Gesamtheit geplant und weiterentwickelt werden“, ergänzt Rainer Härtel.

Aufwachen aus dem Dornröschenschlaf

Rochlitz muss touristische Chancen besser nutzen

Rochlitz hat ein wunderschönes Schloss. Ein Anziehungsmagnet für Rochlitz und Umgebung.

Seit der Sanierung des Schlosses kommen immer mehr Tagestouristen nach Rochlitz. Die Nachfrage nach Gaststätten und Unterkünften steigt. „ Die touristische Infrastruktur hält mit dieser Entwicklung allerdings nicht Schritt“, stellt Heike Wiesenhaken, die für die RGG in den Stadtrat will, fest. „ Wir haben in der Programmdiskussion viele Ideen erarbeitet, aber eigentlich fehlt es an einem übergreifenden Konzept. Starten wir mit einer Touristik-Konferenz und bringen alle Akteure an einem Tisch.“

Eine Chance für die Erweiterung des touristischen Angebotes für Rochlitz liegt in der Verknüpfung bestehender regionaler Angebote, um unterschiedliche oder themenbezogene Tagestouren entwickeln zu können, ggf. sogar mit Übernachtung. Dazu könnte eine Tourismus-Ideen-Börse weiterhelfen. Ideen könnten hier eine Schlösserrundfahrt mit Kultur und Genussstationen (Rochsburg, Wechselburg, Schloss Rochlitz) oder Genusstouren zu speziellen regionalen Produkten sein. Konkret: Warum nicht „Schienentrabi“, Schlauchboottour und gastronomische Highlights verbinden? Oder ein gemeinsam unterstützter Caravan-Stellplatz in der Region?

Darüber hinaus gibt es zu wenig ausgebaute Rad- und Wanderwege zwischen den Orten. Die Erreichbarkeit am Wochenende mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist stark eingeschränkt, geschweige denn, wenn Familien mit dem Zug von Chemnitz oder Leipzig nach Rochlitz fahren wollen. Wichtig ist die Vermarktung der Region über verschiedene Kanäle. Das können Broschüren sein. Notwendig wäre aber auch eine Internet-Plattform, beispielsweise eine Regio-App, die Anbieter und Touristen vernetzt „Wir haben festgestellt, dass das Stadt und Land des Roten Porphyrs noch stärker in den Fokus gerückt werden muss“, so Heike Wiesenhaken. „“Wir brauchen viel Kraft für dieses Langstreckenrennen und eine gute Vernetzung, um Tourismus künftig in Rochlitz als einen wirtschaftlichen Faktor auszubauen.“

Wählen gehen ist der erste Schritt der Bürgerbeteiligung

Stadtrat, Kreistag und Europäisches Parlament – ein Super-Wahltag

Am kommenden Sonntag sind alle Wahlberechtigten zu Kommunal- und Europawahl aufgerufen.

Wir leben in einer Zeit großer Veränderungen. Kaum ein Lebensbereich ist nicht von Digitalisierung und Globalisierung betroffen. Eine Zeit großer Chancen. Wohin es geht, entscheiden Sie – die Wähler.

Lesen Sie sich die Programme der antretenden Parteien und Vereinigungen durch und entscheiden Sie für sich, wem Sie ihr Vertrauen geben wollen.

„Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie bei der Stadtratswahl in Rochlitz uns Ihre Stimme geben“, meint Andreas Hickel, Spitzenkandidat der Liste 5, Rochlitz gemeinsam gestalten. „Aber viel wichtiger ist es, dass Sie unsere Demokratie am Leben erhalten, indem Sie wählen gehen.“

Sportvereine sind das Rückgrat

RGG sieht sportliche Angebote auf hohem Niveau

Rochlitz ist auf dem Weg zu einer Sportstadt, die sie schon einmal war. In den letzten Jahren sind Wettkämpfe wiederbelebt wurden, die früher Legende waren: Der Bergtriathlon und das Bergzeitfahren. „Wir sind auf einem guten Weg“, findet Christian Feist. Der aktive Mountainbiker möchte auf der Liste Rochlitz gemeinsam gestalten in den Stadtrat. Das fanden auch die Teilnehmer der Programmdiskussion. „In erster Linie gilt es natürlich die vorhandenen Sportstätten und die etablierten Wettkämpfe zu erhalten. Basis dafür sind die Sportvereine.“ Die Vielfalt der Vereine sei einzigartig.

In den letzten Jahren ist es immer schwieriger geworden, Trainer für die Sportgruppen zu gewinnen. Der hohe zeitliche und beim Ablegen der Prüfungen teilweise auch finanzielle Aufwand spielen dabei eine große Rolle.

Ehrenamtliche Arbeit in Sportvereinen ist Bürgerbeteiligung im besten Sinne. Diese muss stärker gewürdigt werden, um immer wieder Nachwuchs gewinnen zu können.

Bei nicht vereinsgebundene Sportarten gibt es noch Luft nach oben. „Schön wäre z.B. einmal ein BMX-Stand auf dem Regionalmarkt“, so Christian Feist. Und als Aktiven würde er sich natürlich über ein Mountainbikerennen freuen.

Zukunftsstandort Rochlitz

Fit für die Arbeitswelt 4.0?

Die Arbeitswelt 4.0 wird für viele von uns Arbeit unabhängig von Zeit und Ort machen. Der Fahrer eines LKW sitzt heute hinterm Steuer. Wird das aber auch zukünftig noch so sein? Das autonome Fahren entwickelt sich immer weiter. Morgen sitzt er vielleicht nur noch im Fahrzeug und überwacht die Instrumente, übermorgen sitzt er eher in einer Logistikzentrale oder kann von zuhause aus arbeiten und sogar mehrere Fahrzeuge parallel kontrollieren. Die können dann aber auch in Leipzig oder Dresden fahren. Schon heute nimmt die Zahl der im home-office Arbeitenden stetig zu. „Dafür muss aber der Breitbandausbau forciert werden“, fordert Patrick Müller vom Verein Rochlitz gemeinsam gestalten. „Ein Grafikdesigner beispielsweise hat es heute schwer, die Ergebnisse seiner Arbeit dem Kunden über die vorhandenen Leitungen zuzusenden.“

Und wenn man Zukunftsforschern glauben kann, werden auch kleinere Städte im erweiterten Umfeld urbaner Metropolen gute Zukunftschancen haben, wenn sie etwas zu bieten haben. Das hat Rochlitz ohne Zweifel: Die schulische Infrastruktur, die Natur ringsum, kulturelle Angebote – eine attraktive Wohnlage sowohl für Senioren wie auch für junge Familien.

Je unwichtiger der Standort des Arbeitgebers wird, weil man von jedem Ort aus arbeiten kann, umso wichtiger werden die Rahmenbedingungen, das Zusammenspiel von Infrastruktur, kulturellen- und Bildungsangeboten, natürliche Umgebung etc.

„Eine dieser Rahmenbedingungen könnte die Existenz von co-working-spaces sein, wo kleine Firmen, start-ups, ihre Heimat finden, aber sich auch einzelne Beschäftigte sich tageweise einmieten können“, blickt der IT-Experte in die Zukunft.

RGG: Natur des Rochlitzer Umlandes bewahren

Intakte Natur ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

„20 Minuten im Grünen genügen, um die Stresshormone deutlich zu reduzieren“, stellte kürzlich eine psychologische Studie fest. Folgerichtig thematisierte der Verein Rochlitz gemeinsam gestalten auch das Thema Natur in der öffentlichen Programmdiskussion. „Da haben wir Rochlitzer es richtig gut“, bemerkt Toni Kästner, der für die RGG das Thema Natur in den Stadtrat tragen will. „Für die meisten ist das in der Mittagspause machbar. Direkt an den Stadtgrenzen wird es grün.“

Die Bürgerbeteiligung wird hier schon gelebt. Aktivitäten wie Müllsammelaktionen, Baumpaten und Baumpflanzung werden durch privat geplante Aktionen umgesetzt. Allerdings wünschen sich die engagierten Bürger*innen in diesen Fällen eine bessere Kommunikation an weitere Interessierte, damit möglichst viele von diesen Aktionen erfahren und teilnehmen können.

Die Bürger*innen, die an der Programmdiskussion zum Thema Natur teilnahmen, erwarten einen Erhalt des Baumbestandes und des Muldeninselbiotops und sind bereit sich dafür einzusetzen

Und es wird Transparenz gewünscht: Auf kommunaler Ebene wäre eine Anfrage an Sachsenforst zu initiieren, um den tatsächlichen Zustand des Rochlitzer Forsts zu erfahren (konkrete Luft-, Wasser- und Bodenwerte).

Auch im Gespräch waren mögliche Fördermittel für das große Engagement der Rochlitzer Bürger.

Besonders am Herzen liegt Toni Kästner die Idee, den „grünen Tisch“ in Rochlitz wiederzubeleben: „Dafür werden Mitglieder der RGG sich mit den Verantwortlichen zusammensetzen um auszuwerten inwiefern eine Zusammenarbeit und eine Unterstützung durch „Rochlitz gemeinsam gestalten“ möglich ist.“