Das Renommee als Schulstadt weiter ausbauen

Rochlitz hat gute Voraussetzungen beim Thema Bildung

In der zweiten offenen Diskussionsrunde des Vereins „Rochlitz Gemeinsam Gestalten“ am 05.04. im Bürgerhaus Rochlitz war ein Themenschwerpunkt Bildung. Gemeinsam wurde besprochen, was unsere Stadt bereits bietet, was es zu erhalten gilt, was noch verbessert werden kann und was komplett fehlt. Viele der Punkte können als Aufgabe der Stadt und des Stadtrates betrachtet werden, weitere liegen im Bereich des Landes sowie Kreises und andere sind Anliegen, die durch die Bürger*innen unserer Stadt verfolgt werden sollten. Dabei sollte längerfristig geplant und die Geburtenentwicklung berücksichtigt werden.

„Rochlitz ist eine Schulstadt. Mit den sieben verschiedenen Schulen und ca. 1.500 Schüler*innen ist die Stadt in diesem Bereich sehr gut aufgestellt. Diese Vielfalt der Bildungseinrichtungen gilt es zu erhalten“, konstatiert Falk Geißler. Das Berufsschulzentrum war ein weiterer Diskussionsschwerpunkt. Durch die Minimierung sind viele Ausbildungsgänge nicht mehr in der Stadt zu finden.

In der Diskussion wurden einige Themen angesprochen, z.B. die Qualität des Schulessens, sichere Schulwege (z.B. der Fußgängerübergang in der Poststraße ist optimierungsbedürftig), sowie die Zahl der Hortplätze.

Ideen waren zudem die Kontrolle des Gewichts der Schulranzen, das Angebot öffentlicher Verkehrsmittel im Ferienbetrieb und die Umgestaltung des Geländes für Freizeit der Grundschule. Solche Ideen sollten öffentlich diskutiert werden. „Wichtig ist das lebenslange Lernen, das immer mehr an Bedeutung gewinnt“, meint Falk Geißler, den viele als in Rochlitz ansässigen Kupferstichkünstler und Lehrer kennen. „Die geplante Volkshochschul-Dependance in der Bibliothek ist da ein wichtiger Schritt, dem aber weitere folgen müssen. Auch die Möglichkeiten des außerinstitutionellen Lernens und der politischen Bildung sollten im Fokus stehen. Hierfür müssen Freiräume für eine derartige Entwicklung gewährt werden und Privat-Initiativen unterstützt werden.“