RGG: Natur des Rochlitzer Umlandes bewahren

Intakte Natur ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

„20 Minuten im Grünen genügen, um die Stresshormone deutlich zu reduzieren“, stellte kürzlich eine psychologische Studie fest. Folgerichtig thematisierte der Verein Rochlitz gemeinsam gestalten auch das Thema Natur in der öffentlichen Programmdiskussion. „Da haben wir Rochlitzer es richtig gut“, bemerkt Toni Kästner, der für die RGG das Thema Natur in den Stadtrat tragen will. „Für die meisten ist das in der Mittagspause machbar. Direkt an den Stadtgrenzen wird es grün.“

Die Bürgerbeteiligung wird hier schon gelebt. Aktivitäten wie Müllsammelaktionen, Baumpaten und Baumpflanzung werden durch privat geplante Aktionen umgesetzt. Allerdings wünschen sich die engagierten Bürger*innen in diesen Fällen eine bessere Kommunikation an weitere Interessierte, damit möglichst viele von diesen Aktionen erfahren und teilnehmen können.

Die Bürger*innen, die an der Programmdiskussion zum Thema Natur teilnahmen, erwarten einen Erhalt des Baumbestandes und des Muldeninselbiotops und sind bereit sich dafür einzusetzen

Und es wird Transparenz gewünscht: Auf kommunaler Ebene wäre eine Anfrage an Sachsenforst zu initiieren, um den tatsächlichen Zustand des Rochlitzer Forsts zu erfahren (konkrete Luft-, Wasser- und Bodenwerte).

Auch im Gespräch waren mögliche Fördermittel für das große Engagement der Rochlitzer Bürger.

Besonders am Herzen liegt Toni Kästner die Idee, den „grünen Tisch“ in Rochlitz wiederzubeleben: „Dafür werden Mitglieder der RGG sich mit den Verantwortlichen zusammensetzen um auszuwerten inwiefern eine Zusammenarbeit und eine Unterstützung durch „Rochlitz gemeinsam gestalten“ möglich ist.“